After-Wedding-Shooting – eine Idee, die sich lohnen kann.
Andreas WeinmannWer schon mal eine Hochzeit organisiert oder miterlebt hat, weiß: Der Tag vergeht wahnsinnig schnell. Zwischen Ankleiden, Trauung, Gratulationen, Gruppenfotos, Programm und Reden bleibt oft kaum Zeit für richtig schöne Paarfotos – und wenn doch, dann meist unter Zeitdruck. Ein After-Wedding-Shooting kann da eine richtig gute Ergänzung sein. Nicht, weil es besser ist als Fotos am großen Tag, sondern weil es einfach mehr Raum lässt – für euch zwei, für gute Lichtverhältnisse und für echte Ruhe.
Am Tag nach der Hochzeit (oder auch ein paar Wochen später) ist der Trubel vorbei. Ihr müsst auf niemanden mehr Rücksicht nehmen, habt keine Termine im Nacken und könnt ganz in eurem eigenen Tempo fotografieren. Das bedeutet: Ihr könnt euch nochmal in euer Hochzeitsoutfit werfen – oder euch ganz bewusst für einen anderen Look entscheiden. Vielleicht barfuß am See, mit offenem Haar auf dem Feld oder mit Sneakern durch die Stadt. Das After-Wedding-Shooting ist flexibel, spontan und kann zu euch passen, wie ihr wirklich seid.
Besonders schön: Ihr könnt die Fotos zur besten Tageszeit machen – etwa am späten Nachmittag oder in der goldenen Stunde kurz vor Sonnenuntergang. Beim klassischen Hochzeitsshooting ist das oft nicht möglich. Auch das Thema Wetter spielt keine große Rolle mehr: Wenn’s am Hochzeitstag geregnet hat, könnt ihr die Paarfotos einfach nachholen. Ohne Zeitdruck, ohne Stress – aber mit ganz viel Gefühl.
Für viele ist das After-Wedding-Shooting auch eine Art Bonus-Zeit. Ein Moment nur für euch, nach dem Trubel, ganz ohne Gäste oder Ablaufplan. Und genau dann entstehen oft die ehrlichsten Bilder. Es muss nicht jeder machen – aber es ist auf jeden Fall eine Überlegung wert.